Tipps und Hinweise

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Hinweise für Ihren Saunabesuch

Warum in die Sauna ?

Tipps für das Saunieren

Wassertreten nach Sebastian Kneipp


Liebe Saunafreunde,

schön, dass Sie die SaunaSchmidtke besuchen. Erholen Sie sich, entspannen Sie und ganz nebenbei tun Sie auch etwas für Ihre Gesundheit.

Eine oft übliche Fülle an Hinweis-, Gebots- und Verbotsschilder ist hier nicht zu finden. Im Vordergrund steht Ihr Relaxen, jeder soll sich wohl fühlen, deshalb nur einige Hinweise:

Nehmen Sie bitte kein Glas mit in den Saunabereich, die Verletzungsgefahr wäre einfach zu groß. Getränke für den Ruhebereich schenken wir Ihnen deshalb in Kunststoff­bechern aus.

Für den Besuch der Sauna empfiehlt sich die Nutzung von Badelatschen, nicht nur für den Außenbereich bietet sich das an. Sie können auch gern ein Paar ausleihen.

Die Duschen sind zwar mit einem Zeitintervall ausgestattet, Sie können die Dusche aber jederzeit auch mit dem Startknopf wieder stoppen.

Es gibt mitunter Saunagäste, die nicht völlig unbekleidet sein möchten. Bitte tolerieren Sie dies.

Für die Saunakammern gilt eine unbedingte Regel: Keinen Schweiß auf’s Holz. Bitte legen Sie sich ein ausreichend großes Handtuch unter. Auch Handtücher können Sie ausleihen.

Aufgüsse gibt es in der finnischen Sauna alle halbe Stunde, jeweils 15 und 45.

Wünschen Sie eine Massage, melden Sie dies bitte vorher an.

Haben Sie Fragen, das Saunateam beantwortet sie gern.

 

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Warum in die Sauna?

Der Besuch der Sauna soll eine Wohltat für Körper und Seele sein.

Ziel ist neben der Erholung und Entspannung auch die Stärkung des Immun­systems durch Abhärtung zur Vorbeugung gegen Erkältungskrankheiten.

Durch den Einsatz ätherischer Öle beim Aufguss erreichen Sie eine Tiefeninhalation Ihrer Atemwege.

Saunieren ist nicht nur hautreinigend, es fördert auch die Straffung und Elastizität der Haut. Sie wird zur Zellneubildung angeregt.

Die Durchblutung wird durch den Wechsel von Wärme und Kälte angeregt, die Entschlackung aktiviert und die Sauerstoffzufuhr für den Körper verbessert. Die Herz-Kreislauffunktionen werden intensiv unterstützt.

Die Muskulatur wird entspannt und gelockert.

Die Anpassung an klimatische Veränderungen fällt Ihnen leichter.

Ganz nebenbei werden auch Ruhe und Ausgeglichenheit gefördert, insbesondere bei starker Stressbelastung.

 

 

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Tipps für das Saunieren

Nach Ihrer Reinigung unter der Dusche trocknen Sie sich kräftig ab.

Wenn Sie in der finnischen Sauna beginnen, dann lassen Sie den Saunagang je nach Ihrem Empfinden zwischen acht und fünfzehn Minuten dauern.

Bei einem Aufguss steigt der Wassergehalt der Luft um ca. 50 % an. Dadurch erhält der Körper einen zusätzlichen Hitzereiz. Aber auch ohne Aufguss wirkt das Schwitzbad für Ihren Körper positiv.

Im Sanarium (Bio-Sauna) erholen Sie sich besonders reizarm und schonend. Die hohe Luftfeuchtigkeit bis zu 40 % lässt Sie gut schwitzen und ist außerdem besonders hautpflegend.

Nach dem Saunagang sollten Sie sich unter der kalten Dusche oder an frischer Luft im Außenbereich abkühlen.

Danach gönnen Sie sich eine Ruhepause von ca. 15 Minuten.

Spätestens nach dem letzten Saunagang sollten Sie reichlich Flüssigkeit zu sich nehmen.

 

 

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Wassertreten nach Sebastian Kneipp

Sie beginnen mit warmen Füßen, also am besten nach einem Saunagang.

Schreiten Sie durch das Wasser, ziehen Sie ein Bein immer vollkommen aus dem Wasser und tauchen Sie mit der Fußspitze zuerst wieder ein.

Spätestens, sobald Sie ein Kältegefühl in den Füßen verspüren, sollten Sie das Wasser wieder verlassen.

Nach dem Wassertreten das Wasser nicht abtrocknen, sondern lediglich abstreifen. Zur Erwärmung bewegen Sie sich oder Ihre Füße.

Durch Wassertreten wird der Kreislauf angeregt und die arterielle Durchblutung gefördert. Der Kältereiz lässt die oberflächlichen Blutgefäße kontrahieren. Gemeinsam mit der Muskelbewegung fördert dies auch den venösen Blutstrom und beugt Krampfadern vor.

Am Abend durchgeführt ist Wassertreten eine Hilfestellung zum besseren Einschlafen. Wassertreten wird auch zur Behandlung von Migräne empfohlen. Es stärkt die Abwehrkräfte und ist damit infektvorbeugend.

Bitte nutzen Sie den Kneippgang nicht, wenn Sie frieren oder kalte Füße haben, aber besonders nicht bei Harnwegsinfektionen, Blasen- und Nierenkrankheiten sowie schweren arterielle Durchblutungsstörungen.

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